Ein Ex-Soldat aus dem Landkreis Hof muss sich wegen Vergewaltigung von sechs Frauen verantworten. Zum Prozessauftakt hatte der Angeklagte ausführlich Gelegenheit, ein Bild von sich zu zeichnen. Heute haben am Landgericht Hof die ersten Zeugen ausgesagt. Eine Polizistin schilderte, was den Stein ins Rollen gebracht hat. Demnach haben amerikanische Ermittler den Tipp gegeben, dass der Angeklagte Pornografie verbreite. Die sexuellen Handlungen mit den Frauen soll er teilweise heimlich gefilmt und ins Netz gestellt haben. Der Angeklagte sagte zu Prozessbeginn, dass der Sex bis auf einen Fall immer einvernehmlich gewesen sei. Außerdem will er bei Bundeswehr-Übungen Munition mitgenommen haben. Ein Beamter vom Landeskriminalamt sagte dazu aus, dass darunter auch spezielles Material war, das nicht einfach zugänglich ist. Teilweise soll der Angeklagte demnach Sprengkörper auch selbst gebaut haben.