Eine Waldbesitzerin aus dem Landkreis Kronach muss sich erneut wegen einer Borkenkäferprämie vor Gericht verantworten. Wie die Neue Presse berichtet, wirft die Staatsanwaltschaft ihr Subventionsbetrug und Urkundenfälschung vor.
Die Frau soll für die Beseitigung befallener Bäume rund 2.500 Euro Förderung beantragt und falsche Nachweise eingereicht haben. Die Verteidigung weist die Vorwürfe zurück: das Holz sei aus dem Wald gebracht und der Förderantrag später zurückgezogen worden. Ein ähnliches Verfahren um 7.800 Euro war im März gegen eine Geldauflage eingestellt worden. Weil mehr Zeit für die Beweisaufnahme nötig ist, wurde die Verhandlung vertagt, voraussichtlich auf Oktober.