Mit dem angekündigten Aus für den Kulmbacher Deko- und Spielzeugladen „Ideenreich“ Ende Januar 2027 muss der Kulmbacher Einzelhandel binnen weniger Wochen den nächsten Rückschlag hinnehmen. Zuletzt hatten der Skaterladen „Unbroken“ und die Apotheke am Holzmarkt wegen rückläufiger Umsätze schließen müssen. Die Gründe dafür sind laut Kulmbachs Einzelhandelssprecherin Christine Friedlein vielfältig. Nicht zuletzt die Konkurrenz im Internet mache Kulmbachs Händlern zu schaffen.
Wir sind bei unseren monatlichen Treffen immer wieder im Brainstorming, was wir noch gestalten können, was nicht im Internet zu kaufen ist. Auf der anderen Seite müssen wir aber auch ganz deutlich sehen, dass uns auch die Kostensteigerungen belasten. Und die bürokratischen Wegen werden auch immer komplizierter.
Gleichzeitig appelliert Friedlein an alle Kunden. Jeder habe es durch sein Kaufverhalten selbst in der Hand, mitzuentscheiden ob Geschäfte überleben könnten oder nicht. Auf der anderen Seite könne man als Händler aber auch die Verantwortung nicht abwälzen, so die Sprecherin.