Der Unfall mit einem Güllefass am Wochenende bei Unterkonnersreuth in der Nähe von Heinersreuth ist ohne größere Folgen geblieben. Das teilt das Wasserwirtschaftsamt mit. Das Fass war bei einem Verkehrsunfall umgekippt und neben einem Wasserdurchlass ausgelaufen.
Beim Inhalt handelte es sich um 17.000 Liter Gärreste. Mehrere Feuerwehren waren vor Ort um zu verhindern, dass die Flüssigkeit in einen nahen Bach und über den bis in den Roten Main gelangte. Laut Wasserwirtschaftsamt zeigen Wasserproben inzwischen keine Auffälligkeiten und es gibt keine Umweltschäden.
Flüssige Gärreste aus einer Biogasanlage bestehen nach Angaben der Fachleute aus organischem Material und sind voll abbaubar. Außerdem habe der Rote Main aktuell einen so hohen Durchfluss, dass sich die Gärreste stark verdünnt haben.
(Symbolbild)