Nach Hundebiss in Forchheim: Peta fordert Hundeführerschein in Bayern

12. April 2026 , 20:53 Uhr

Nachdem vergangene Woche ein Hund in Forchheim ein vierjähriges Kind angegriffen und gebissen hat ermittelt die Polizei. Der Halter des Hundes fuhr im Anschluss davon, ohne seine Personalien anzugeben. Die Tierrechtsorganisation Peta nimmt den Vorfall zum Anlass, in Bayern die Einführung eines sogenannten Hundeführerschein zu fordern. Meist liege das Problem nicht bei den Hunden selbst, sondern bei den Halterinnen und Haltern, heißt es in der Mitteilung. Viele hätten Schwierigkeiten, das Verhalten der Tiere richtig zu interpretieren und zu verstehen.

Peta stützt die Forderung auf eine Umfrage aus dem Jahr 2023, in der 68 Prozent der Befragten einen solchen Hundeführerschein befürworten. In Niedersachsen müssen Hundehalter bereits seit 2013 einen Sachkundenachweis vorlegen, in Österreich wird ein Hundeführerschein Mitte des Jahres eingeführt.

Forchheim Hundebiss PETA

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