Nach Schließung der Kranich-Apotheke: laut dem Vorsitzenden des DAV Hubmann muss Honorar erhöht werden

17. Oktober 2024 , 23:22 Uhr

Er sei geschockt und traurig gewesen, als er von der Schließung der Kranich-Apotheke in Weiher gehört hat. Das hat uns der Kulmbacher Apotheker und Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes Hans Peter Hubmann im Gespräch gesagt. Dass es kleine Apotheken unter den aktuellen Bedingungen schwer haben, wundert ihn allerdings nicht. Und das hat vor allem einen Grund:

Die Hauptursache derzeit für unsere ganzen Schwierigkeiten, für mangelnde Nachwuchsgewinnung, für weniger Attraktivität ist schlicht und einfach die unzureichende Vergütung. Unser Honorar wurde seit zehn Jahren nahezu kaum angepasst und die Kosten sind mittlerweile um 60 Prozent gestiegen.

Dadurch würden Mitarbeiter von Krankenkassen oder der Industrie abgeworben werden, da die bessere Löhne zahlen können. Außerdem würden sich Apotheker weniger trauen sich selbstständig zu machen und eine Apotheke übernehmen.

Nach der Schließung der Kranich-Apotheke gibt es noch acht Apotheken im Kulmbacher Stadtgebiet, sechs im Landkreis. Deutschlandweit rechnet Hubmann mit 800 Apotheken die heuer aufgeben müssen. Im letzten Jahr waren es um die 500.

Honorar Hubmann Kranich-Apotheke

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