Nach Trump-Sieg: viele oberfränkische Unternehmen befürchten erhöhte Zölle

06. November 2024 , 13:19 Uhr

Es ist offiziell, Donald Trump gewinnt die Präsidentschaftswahl in den USA. Nach 2017 wird er also im Januar erneut ins Weiße Haus einziehen. Für die oberfränkischen Unternehmen ist das keine gute Nachricht. Wie die IHK für Oberfranken Bayreuth mitteilt, erwarten gut Dreiviertel der befragten Firmen eine Verschlechterung der Geschäftsbeziehungen zu den USA. Außenhandelsexpertin der IHK Dr. Johanna Horzetzky:

Unsere Unternehmen sehen die größten Risiken bei erhöhten Zöllen und Handelshemmnissen. Das haben über 80 Prozent gesagt. Und auch über 80 Prozent gehen davon aus, dass die US-Regierung Sanktionen erlassen wird mit Wirkung auf andere Weltmärkte. Am stärksten betroffen wird hier wahrscheinlich das China-Geschäft sein.

Die USA waren im vergangenen Jahr der größte Abnehmer bayerischer Produkte. Die Unternehmen erwarten daher von der Politik, dass die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten gut bleiben, so Horzetzky.

IHK Risiken Trump USA Zölle

Das könnte Dich auch interessieren

14.03.2026 Zu viel Industriearbeitsplätze verloren: IHK Oberfranken fordert Agenda 2030 Die Industrie- und Handelskammer für Oberfranken prangert seit Monaten die schlechten Standortbedingungen für die Industrie in Deutschland und auch bei uns in Oberfranken an. Heute macht IHK-Präsident Waasner klar, die Deindustrialisierung Oberfrankens schreite ungebremst voran. Seit 2019 haben wir 15.200 Industriearbeitsplätze in Oberfranken verloren gegangen. Davon alleine fast 4.000 von 2024 auf 2025. momentan ist 22.02.2026 Jetzt auch noch Zolldebakel: Trumps Niederlagen häufen sich Das Oberste Gericht der USA zeigt Donald Trump Grenzen auf: Ausgerechnet bei seinem wichtigsten Instrument Zölle muss er eine schwere Niederlage einstecken. Trump stehen schwierige Zeiten bevor. 23.01.2026 Ausblick 2026: Kammern sehen leichte Besserung für Oberfranken 2025 war nicht leicht für Industrie, Handel und Handwerk hier bei uns in Oberfranken. Aufträge sind zurückgegangen oder ganz weggebrochen und Arbeitsplätze wurden abgebaut. Jetzt sehen HWK und IHK einen leichten Aufwärtstrend. Matthias Grassmann, der Präsident der Handwerkskammer für Oberfranken sieht zum Anfang des ersten Quartals 2026, dass sich eine kleine Besserung abzeichnet. Mit einem leichten 04.11.2025 KI in Oberfränkischen Unternehmen: IHK diskutiert Potenziale und Risiken Künstliche Intelligenz bietet auch für die Wirtschaft hier bei uns in Oberfranken einige Möglichkeiten. Das ist bei einer Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken in Kulmbach deutlich geworden. Künstliche Intelligenz gehört mittlerweile fest zu unserem Alltag. Und zwar nicht nur privat, auch im Job. Betriebe in Oberfranken nutzen Künstliche Intelligenz zum Beispiel, um Kommunikations-