Der Umsatz der Kulmbacher Gruppe ist in den ersten sechs Monaten 2026 leicht gesunken, der Gewinn aber gestiegen. Das geht aus den Halbjahreszahlen hervor, die die Kulmbacher Brauerei Aktiengesellschaft jetzt im August veröffentlicht hat.
Das operative Ergebnis, also vor Zinsen und Steuern, wurde mit neun Millionen Euro mehr als verdoppelt. Der Grund sind gesunkene Kosten für Malz und Hopfen, die Rohstoffe zur Herstellung alkoholfreier Getränke und die höheren Preise seit November. Unterm Strich stehen für das erste Halbjahr 5,77 Millionen Euro Gewinn in der Bilanz.
In dem offiziellen Zwischenbericht ist der Umsatz der Kulmbacher Gruppe leicht auf 142,5 Millionen Euro gesunken. Der neue Vorstandssprecher Christoph Ahlborn betont trotz des schwierigen Marktumfeldes und des tiefgreifenden Strukturwandels in der deutschen Getränkebranche, dass die Gruppe stabil dasteht und für das laufende Jahr Chancen auf ein leichtes Umsatzwachstum sieht. Als starke Wachstumstreiber zeigten sich zuletzt erneut die Mönchshof Brauspezialitäten, auch in der neuen 0,33-Liter-Bügelverschlussflasche, sowie die alkoholfreie Marke Bad Brambacher.