Neuauszählung beantragt: Kulmbacher AfD zweifelt Sitzverteilung im Stadtrat an

08. April 2026 , 07:58 Uhr

Die Kulmbacher AfD beantragt eine Neuauszählung der Briefwahl vom 8. März in Kulmbach. Hintergrund sind laut Bayerische Rundschau  Zweifel an der Sitzverteilung im Stadtrat. Der AfD-Kreisvorsitzende Georg Hock hatte schon kurz nach der Wahl öffentlich Zweifel an der Korrektheit der Sitzverteilung im Kulmbacher Stadtrat geäußert.
Zwischen der AfD und den Grünen liegen bei der Kulmbacher Stadtratswahl mehr als 11.000 Stimmen, trotzdem kommen beide Fraktionen auf jeweils drei Sitze.  Die AfD sieht sich bei der Verteilung der Mandate benachteiligt. Mit der Erklärung, dass es an dem Auszählverfahren liegt, das angewendet wurde, gibt sich die AfD offenbar nicht zufrieden. Nach dem bayerischen Gemeinde- und Landkreiswahlgesetz werden die Sitze nach dem Verfahren Sainte-Laguë/Schepers berechnet. Dabei werden die Stimmenzahlen durch ungerade Zahlen (1, 3, 5, 7, …) geteilt, um die Höchstzahlen für die Mandatsverteilung zu ermitteln.

Das Landratsamt als Rechtsaufsichtsbehörde wird den Antrag der Kulmbacher AfD jetzt prüfen, heißt es.

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