Die Jugendherberge in Pottenstein ist die letzte ihrer Art in der ganzen fränkischen Schweiz. Jetzt hat sie statt der alten Ölheizung eine ausgelagerte Pelletheizung und die ersten Gäste können sich in der wiedereröffneten Jugendherberge selbst ein Bild über die modernen Standards machen.
Laut Deutschem Jugendherbergswerk versorgt die neue Anlage das Hauptgebäude über ein kurzes, neu verlegtes Nahwärmenetz mit nachhaltiger Wärme. Parallel zum Heizungstausch wurden sämtliche Trinkwasserleitungen im Haus erneuert. Das sichert die Wasserqualität und minimiert gleichzeitig unkontrollierte Wärmeverluste an den alten Leitungssträngen. Gekostet hat die Sanierung um die 1,6 Millionen Euro. Nach einem halben Jahr Sanierungsarbeiten hat die Herberge vergangene Woche wieder geöffnet.
Das Deutsche Jugendherbergswerk betreut aktuell rund 400 Jugendherbergen in Deutschland. Bei der energetischen Versorgung und Erneuerung arbeitet man mit der Firma ESB Wärme, einem Energiedienstleister mit Sitz in München zusammen. Die ESB Wärme hat sich auf maßgeschneiderte, dezentrale und ökologische Versorgungskonzepte spezialisiert und ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Energieversorgers Energie Südbayern GmbH.