Das Klinikum Kulmbach hat seit dem 1. Januar einen neuen Chefarzt in der Anästhesie und operativen Intensivmedizin: Dr. Achim Ehrt. Der 47-Jährige folgt Dr. Peter Moratin nach, der sich vor Weihnachten in den Ruhestand verabschiedet hat. Der neue Chef ist gebürtiger Münchener, er war zuletzt als Leitender Oberarzt 18 Jahre am Klinikum Ingolstadt tätig. Die berufliche Herausforderung sei es, die ihn jetzt nach Kulmbach gebracht habe, betont der Anästhesist. Vom Leitenden Oberarzt zum Chefarzt, das sei für ihn ein großer Karriereschritt.
Der Aufwachraum im OP-Bereich des Kulmbacher Klinikums sei ihm beim ersten Besuch positiv aufgefallen, sagt Dr. Ehrt. Er komme aus einem Haus, in dem es im Zentral-OP keine Fenster gab. Auch der Aufwachraum sei fensterlos gewesen. Da habe ihm der Panoramablick auf die Plassenburg extrem gut gefallen.
Das sei für Patienten so viel mehr wert, wenn sie nach der OP gleich wieder Anbindung an Ort, Zeit und Raum haben.
Der technische Fortschritt in der Anästhesie in den vergangenen Jahren sei enorm. Patienten während eines Eingriffs schmerzfrei zu machen funktioniert mittlerweile auch mit Ultraschall und in vielen Bereichen hält die Video-Optik Einzug.