Die Skateanlage am Kulmbacher Schwedensteg soll kommen – aber anders als ursprünglich geplant. Der Stadtrat hat am Donnerstag einstimmig beschlossen, die Planung an einem neuen Standort weiterzuverfolgen. Die Anlage könnte auf einen Teil des bisherigen Wohnmobilstellplatzes rücken. Die bisherige Skatefläche würde dann Platz für zusätzliche Wohnmobile bieten.
Hintergrund sind die stark gestiegenen Kosten. Statt der ursprünglich vorgesehenen maximal 300.000 Euro müsste die Stadt nach Abzug der Fördermittel inzwischen rund 720.000 Euro selbst bezahlen. Durch den neuen Standort könnten allein bei der Verlegung von Gas- und Wasserleitungen knapp 197.000 Euro eingespart werden.
Oberbürgermeister Ralf Hartnack will jetzt die Planung überarbeiten und erneut mit Jugendlichen und möglichen Anbietern sprechen. Auch zusätzliche Freizeitangebote wie ein Basketballfeld oder ein Kneipp-Becken sind denkbar. Über den tatsächlichen Bau am neuen Standort entscheidet der Stadtrat erst, wenn neue Kostenberechnungen und die Ergebnisse der Bodenuntersuchung vorliegen.