2. Fußball-Bundesliga

1. FC Nürnberg künftig ohne Knoche und Stepanov

30. Januar 2026 , 18:42 Uhr

Für Robin Knoche und Artem Stepanov ist im Kader des 1. FC Nürnberg kein Platz mehr. Der ehemalige Kapitän wechselt nach Bielefeld, der junge Stürmer in die Niederlande.

Der 1. FC Nürnberg räumt in seinem Kader auf. Der Vertrag mit dem früheren Kapitän Robin Knoche (33) wurde einvernehmlich aufgelöst, der Verteidiger wechselt zum Zweitligakonkurrenten Arminia Bielefeld. Die Leihe mit Stürmer Artem Stepanov endet vorzeitig. Der 18-Jährige wird von Bayer 04 Leverkusen an den niederländischen Club FC Utrecht weiterverliehen.

Knoche war im Sommer 2024 nach Nürnberg gewechselt. Er bestritt 45 Pflichtspiele und erzielte dabei zwei Treffer. Zuletzt spielte er bei Trainer Miroslav Klose keine entscheidende Rolle. In Bielefeld soll Knoche seinen Verteidiger-Kollegen Joel Felix ersetzen, der sich an der Schulter verletzt hat und lange ausfallen wird. Der gebürtige Braunschweiger Knoche hat 183 Bundesligaspiele für den VfL Wolfsburg und 123 für Union Berlin bestritten.

Lob für den Kapitän

«Robin war mit seiner Einsatzzeit nicht zufrieden und ist mit dem Wunsch auf uns zugekommen, die Chance in Bielefeld nutzen zu wollen. Er war in seinen eineinhalb Jahren Kapitän und Führungsspieler auf und neben dem Platz, hat sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt», erklärte Nürnbergs Sportvorstand Joti Chatzialexiou.

Stepanov war im vergangenen Sommer aus der Leverkusener Jugend nach Nürnberg gekommen. Er stand in 13 Partien auf dem Rasen, ihm gelang kein Tor. Zuletzt war er bei Klose außen vor.

«Artem hat bei uns die Möglichkeit bekommen, seine ersten Schritte im Herrenfußball zu machen. Mit der zuletzt geringer werdenden Spielzeit sowie dem Blick auf die verbleibenden Spiele in der Rückrunde haben wir jedoch die Situation noch einmal intensiv analysiert und neu bewertet. Artem hat seine Qualitäten, wir sind uns jedoch auch sicher, dass er sich bei einem anderen Verein derzeit eher durchsetzen wird», sagte Chatzialexiou.

Quelle: dpa

 

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