Schlechter Gesundheitszustand

Polizei stoppt illegalen Welpenverkauf aus Auto in Würzburg

09. Januar 2026 , 13:09 Uhr

Fünf Verdächtige sollen in Würzburg zwei Hundewelpen illegal zum Verkauf angeboten haben. Den Tieren geht es nicht gut.

Vier Männer und eine Frau sollen in Würzburg aus ihrem Auto heraus versucht haben, illegal zwei Hundewelpen zu verkaufen. Die beiden Tiere waren in einem schlechten gesundheitlichen Zustand und wurden ins Tierheim gebracht, wie die Polizei mitteilte.

Ein Zeuge beobachtete demnach am Donnerstag, wie aus einem geparkten Auto in Würzburg Welpen angeboten wurden. Bei einer Kontrolle fand eine Streife zwei Tiere, die in einem Karton im Fußraum saßen, wie es hieß. Das Veterinäramt habe die beiden drei bis vier Wochen alten Hundewelpen sichergestellt. Die verdächtigen Männer im Alter von 26, 35, 45 und 57 Jahren und eine 30-Jährige müssten sich unter anderem wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten. Die Polizei wies darauf hin, keine Welpen von unseriösen Anbietern über das Internet oder auf der Straße zu kaufen.

Viele Fälle illegalen Tierhandels in Bayern

Nach Informationen der Tierschutzorganisation «Vier Pfoten» wurden im vergangenen Jahr 737 Hunde und Katzen erfasst, die Opfer von illegalem Handel wurden. Die Organisation gehe von einer hohen Dunkelziffer aus. Mit 41 Prozent kamen demnach besonders viele Fälle anteilig aus Bayern. Laut «Vier Pfoten» liegt das vor allem an der direkten Grenze zu Tschechien, die von Händlern viel genutzt würde. Zudem seien Polizisten an bayerischen Grenzübergängen durch die Tierschützer mit Blick auf illegalen Welpenhandel geschult worden.

Quelle: dpa

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