Wie können wir unsere Wälder gegen den Klimawandel und den Borkenkäfer schützen? Die Lösung laut des Bund Naturschutz ist der Waldumbau. Bei Wallenfels im Landkreis Kronach hat der BN Flächen als positives Beispiel vorgestellt. Zwischen den 70er und den 2000er Jahren wurden hier bereits Buchen, Tannen, Bergahorn und Lärchen unter den Altfichten gepflanzt. Es wurden Lücken genutzt, die durch Schneebruch entstanden sind. Der Bund Naturschutz ruft dazu auf, nach diesem Beispiel den Waldumbau voranzutreiben. Denn die Zeit drängt. Der Borkenkäfer hat seit 2018 bereits große Schäden in der Region angerichtet. Jetzt weiter zu warten hätte finanzielle Schäden für Waldbesitzer zur Folge. Aber auch die Gefahr durch Hochwasser, Erosion und für das Trinkwasser in der Region steige, schreibt der BUND Naturschutz in einer Mitteilung.
Es gebe in ganz Bayern über 600.000 Hektar umbaubedürftiger reiner Nadelwälder. Das sei eine riesige Aufgabe, die mit 20.000 bis 30.000 Hektar Waldumbaufläche pro Jahr in den nächsten zwei bis drei Jahrzehnten umgesetzt werden muss, so der Bund Naturschutz.