Der Frängin aus Kulmbach, ein Gin, der hier in der Region produziert wird, hat bei der Frankfurt-International-Trophy das zweite Jahr in Folge das Qualitätssiegel Großes Gold gewonnen. Den Frängin gibt es erst seit zwei Jahren, eine Schnapsidee des Kulmbachers Andreas Ruckdeschel und seiner Frau mit einem befreundeten Ehepaar:
Dieses Jahr sind wir tatsächlich also in Deutschland auch der einzige Gin in unserer Kategorie, der das große Gold gewonnen hat, mit 96 Punkten. Und das zeugt halt einfach von Qualität und dass es halt den Leuten gefällt. Und da sind wir unheimlich stolz drauf, dass wir halt als kleine Kulmbacher, das so bis jetzt tragen konnten und auf die Beine stellen konnten.
Mittlerweile verkaufen die Kulmbacher den Frängin vor allem online weltweit und produzieren unter 5.000 Liter im Jahr. Der Frängin steht auch auf der Karte im Schwarzen Reiter in Kulmbach und im Restaurant Ursprung bei Alexander Schütz in Wartenfels.
Mit 96 von 100 Punkten hat der „FRÄNGIN“ sich in der Kategorie „Infused & Aromatised Gins“ durchgesetzt. Kenner sprechen von würzige Kräutertönen wie Wacholderbeere, Angelikawurzel, Koriander, Veilchenwurzel und Süßholz bis zu erfrischenden Zitrusnoten und dazu noch Lavendel. Andreas Ruckdeschel versichert, die Zutaten stammten alle aus dem Frankenwald und dem Fichtelgebirge.
Die Frankfurt International Trophy (Spirits Trophy) ist ein hochangesehener, ISO 9001-zertifizierter Wettbewerb, der als wichtiger Qualitätsindikator für Gin gilt. Eine internationale Expertenjury bewertet Spirituosen blind, wobei nur maximal ein Drittel der Einreichungen ausgezeichnet wird.