Prozess um Diesel-Betrug: Fortsetzung im Verfahren gegen Schwarzenbacher Firmenchef

25. August 2026 , 05:49 Uhr

Es geht um 44 Millionen Euro Steuerschaden. Vor dem Landgericht Hof wird heute der Prozess  gegen den Chef eines mittlerweile insolventen Mineralölunternehmens aus Schwarzenbach an der Saale fortgesetzt. Der Mann steht wegen Steuerhehlerei vor Gericht, er soll in die Geschäfte um gepanschten Diesel verwickelt gewesen sein. Über seine Tankstellen soll der minderwertige Kraftstoff an die Kunden gegangen sein, so der Vorwurf. Rund 44 Millionen Euro beträgt der Steuerschaden.

Sieben Angeklagte wurden in dem Verfahren schon zu Haftstrafen verurteilt. Der Kopf der Steuerhinterzieher muss sich in einem Parallelverfahren verantworten, das kurz vor dem Ende steht.

Beim Firmenchef aus Schwarzenbach geht es um die Frage, ob er überhaupt verhandlungsfähig ist und damit ein Urteil gegen ihn gefällt werden kann.
Heute soll es mit der Beweisaufnahme weitergehen, teilt das Landgericht Hof auf Nachfrage mit.

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