Prozess um Impfschaden: OLG Bamberg will Anfang Dezember das Urteil verkünden

29. Oktober 2025 , 09:46 Uhr

Im Astrazeneca-Prozess vor dem Oberlandesgericht in Bamberg soll am 8. Dezember ein Urteil verkündet werden. Das hat ein Gerichtssprecher gestern bekannt gegeben.
Eine junge Frau aus Hof klagt gegen den Impfstoffhersteller auf einige Hunderttausend Euro Schadensersatz und Schmerzensgeld.
Dass die Frau durch die Impfung mit dem Vakzin von Astrazeneca eine Darmvenenthrombose und damit schwere gesundheitliche Schäden davon getragen hat, steht fest. In dem Verfahren in zweiter Instanz geht es um die Frage, ob Impfstoffhersteller Astrazeneca zu Recht in den Fachinformationen nicht vor dieser Art der Impfnebenwirkungen gewarnt hat.
Diese Woche hat ein Gutachter eingestanden, dass diese Nebenwirkungen vereinzelt bekannt waren.
Das Landgericht Hof hatte die Klage der Frau in erster Instanz als unbegründet abgewiesen.

Astrazeneca Urteil

Das könnte Dich auch interessieren

04.12.2025 Astrazeneca-Urteil verschoben: Entscheidung über Entschädigung erst im neuen Jahr Im Prozess um die Klage einer Frau aus Oberfranken gegen den Impfstoffhersteller Astrazeneca will das Oberlandesgericht (OLG) Bamberg seine Entscheidung nun doch erst im neuen Jahr bekanntgeben. Die Verkündung sei vom 8. Dezember auf den 26. Januar verlegt worden, teilte das OLG mit. Als Grund nannte das Gericht, dass der Ausgang eines beim Bundesgerichtshof anhängigen 14.10.2026 Kinderpornos auf dem Computer: 50-Jähriger in Kulmbach zu Bewährungsstrafe verurteilt Ein 50-jähriger Mann aus dem Landkreis ist laut Bayerische Rundschau vor dem Kulmbacher Amtsgericht wegen Besitzes und Nutzung von Kinderpornografie zu einem Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Zusätzlich muss der bisher nicht vorbestrafte Kraftfahrer 1.500 Euro zahlen und Beratungsgespräche bei einer Fachambulanz wahrnehmen. Der Mann hatte laut Anklage sieben Videos mit Darstellungen von Kindern 09.10.2026 Job-Scamming: Junger Kulmbacher landet wegen Geldwäsche vor Gericht In Kulmbach ist jetzt ein Fall von Job-Scamming vor Gericht gelandet – ein 26-Jähriger ist dabei gleichzeitig Opfer und Täter geworden. Der Mann hatte sich laut Bayerische Rundschau auf eine Stellenanzeige bei Facebook beworben und einen Arbeitsvertrag erhalten. Statt der versprochenen Arbeit sollte er dann Geldbeträge auf seinem privaten Konto entgegennehmen und auf andere Konten 02.09.2026 Urteil im Diesel-Prozess: Schwarzenbacher Händler muss mehr als sechs Jahre hinter Gitter Sechs Jahre und drei Monate Gefängnis – so lautet das Urteil des Landgerichts Hof gegen einen ehemaligen Mineralölhändler aus Schwarzenbach an der Saale. Er wurde wegen Steuerhehlerei verurteilt. Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass er minderwertigen Kraftstoff angekauft und als Diesel weiterverkauft hat. Das Gericht folgte einem Gutachten, das den Angeklagten trotz Erkrankung