Vor dem Landgericht in Bayreuth wird eine Messerattacke im Kulmbacher Stadtpark im vergangenen März juristisch aufgearbeitet. Angeklagt ist ein 25-jähriger Syrer, der einen Mitbewohner in der Asylunterkunft in Kulmbach mit einem Messer angegriffen haben soll. Das 26-jährige Opfer hat mehrere Messerstiche erlitten und musste im Krankenhaus versorgt werden. Vor Gericht gibt es unterschiedliche Angaben zur Vorgeschichte. Der Angeklagte erzählt, er sei von seinem Opfer, gleichzeitig sein Drogendealer drangsaliert und schikaniert worden.
Vorgeworfen wird dem Angeklagten laut Nordbayerischer Kurier , er habe sein Opfer mit einem Messer bewaffnet in den Stadtpark verfolgt, ihm dann Pfefferspray ins Gesicht gesprüht und mehrfach auf ihn eingestochen, 15 Mal, vor allem in Kopf, Hals und Oberschenkel. Passanten hatten sich seinerzeit mutig zwischen die beiden gestellt.
In dem Verfahren geht es auch um die Schuldfähigkeit des Angeklagten. Es gibt wohl ein Gutachten über eine Psychose, der junge Syrer war in kulmbach zuvor wegen mehrerer Delikte aufgefallen. Der Prozess wird morgen fortgesetzt.