Pumpen laufen: Badeverbot an der Kulmbacher Kieswäsch nach Fischsterben

24. August 2026 , 04:54 Uhr

An der Kieswäsch in Kulmbach laufen die Pumpen. Mit besonders hochleistungsfähigen Pumpen des Technischen Hilfswerks aus Kronach und Naila wird Sauerstoff in die Kulmbacher Kieswäsch gepumpt. Grund ist ein größeres Fischsterben, das der Fischereiverein gestern Vormittag beobachtet hatte.
Es gab einen Großeinsatz von THW, Feuerwehr, Wasserwirtschaftsamt, Wasserwacht, Veterinäramt, Gesundheitsamt. Die erste Vermutung lautet, dass es einen Sauerstoffmangel vor allem in den Uferbereichen der Kieswäsch gab. Die verendeten Fische werden jetzt untersucht und das Wasser engmaschig überwacht.
An der Kieswäsch gilt aktuell ein Badeverbot und auch der Uferbereich wurde abgesperrt. Parallel dazu führen die Fachbehörden erste Messungen der Wasserqualität durch.

Der Einsatz zur Sauerstoffsättigung des Wassers wird nach aktuellem Stand auch in den kommenden Tagen fortgeführt. Die Situation vor Ort, so teilt die Stadt mit, soll schnellstmöglich verbessert werden, damit man die Kieswäsch als Naherholungsgebiet in allen Bereichen bald wieder freigeben kann. Bis dahin bittet die Stadt um Verständnis für die Einschränkungen.

Badeverbot Kieswäsch Kulmbach

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