Reaktion auf die jüngsten Fälle öffentlicher Gewalt: Stadt Kulmbach schnürt „Sicherheitsrechtliches Maßnahmenpaket“

16. Juli 2025 , 13:30 Uhr

Die Stadt Kulmbach reagiert auf die jüngsten Fälle öffentlicher Gewalt in der Kulmbacher Innenstadt und schnürt ein „Sicherheitsrechtliches Maßnahmenpaket“. So steht es in einer Pressemitteilung. Die Maßnahmen sollen über die Stadtverwaltung und den Stadtrat schnellstmöglich in Kraft treten und dafür sorgen, dass sich alle bei anstehenden Großveranstaltungen sicher fühlen können, heißt es. Demnach soll eine Allgemeinverfügung erlassen werden, die es verbietet, Messer oder andere gefährliche Gegenstände dabei zu haben. Das soll für die Bierwoche und die Italienische Nacht gelten. Es ist eine dauerhafte Verordnung über die Einrichtung einer Waffen- und Messerverbotszone durch den Stadtrat geplant. Außerdem sollen alkoholische Getränke auf öffentlichen Flächen verboten werden. Und langfristig sollen wieder „Streetworker“ eingeführt werden. Also geschultes Personal, das in der Innenstadt unterwegs ist und an das sich Jugendliche wenden können. Diese Maßnahmen seien eng mit der Kulmbacher Polizei abgestimmt, schreibt die Stadt.

Die nächste Kulmbacher Stadtratssitzung ist am Donnerstag, den 24. Juli.

Das könnte Dich auch interessieren

15.03.2026 Verfolgungsjagd mit der Polizei: Ermittlungen gegen zwei 15-jährige Coburger In der Nacht zum Sonntag haben sich zwei 15-Jährige in Coburg mit ihren Mopeds eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Bei einer Routinekontrolle hatten sie statt anzuhalten Gas gegeben. Es ging über rote Ampeln, entgegen der Fahrtrichtung über die B4, und einer der beiden stürzte, als er mit einem Streifenwagen kollidierte. Er wurde leicht 15.03.2026 Chaos auf Parkplatz in Münchberg: 26-Jähriger rastet völlig aus Ein gestohlener Energydrink – und plötzlich eskaliert die Situation komplett: In Münchberg hat ein 26-Jähriger am Samstagnachmittag  erst zwei Dosen Energydrink aus einem Geschäft gestohlen und danach auf dem Parkplatz lautstark ausländerfeindliche Parolen gebrüllt und einen Mann und dessen Sohn mit Pfefferspray angegriffen. Die beiden mussten mit starken Augenreizungen ins Krankenhaus. Die Polizei nahm den 15.03.2026 Katastrophenschutzübung: Großalarm im A9-Tunnel bei Bayreuth Dichter Rauch, mehrere eingeklemmte Menschen und eine Massenkarambolage mit acht Autos. Die Rettungsdienste haben AM Wochenende die gesperrte Autobahn A9 bei Bayreuth Nord genutzt um eine große Katastrophenschutz-Übung durchzuführen. Rund 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei trainierten dort den Ernstfall. Das Szenario: Ein Unfall zwischen LKW und Auto löst einen Tunnelbrand aus, im 15.03.2026 Brand in Mehrfamilienhaus: Ein Verletzter in Bad Rodach In einem Mehrfamilienhaus in Bad Rodach im Landkreis Coburg ist am frühen Sonntagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Ein Bewohner erlitt eine Rauchgasvergiftung und musste ins Krankenhaus. Eine Anwohnerin hatte das Feuer in der Wohnung ihres Nachbarn bemerkt und Alarm geschlagen. 13 Feuerwehrfahrzeuge aus der Kurstadt und der Umgebung eilten zum Brandort. Die Einsatzkräfte konnten den Brand