Die Stadt Kulmbach reagiert auf die jüngsten Fälle öffentlicher Gewalt in der Kulmbacher Innenstadt und schnürt ein „Sicherheitsrechtliches Maßnahmenpaket“. So steht es in einer Pressemitteilung. Die Maßnahmen sollen über die Stadtverwaltung und den Stadtrat schnellstmöglich in Kraft treten und dafür sorgen, dass sich alle bei anstehenden Großveranstaltungen sicher fühlen können, heißt es. Demnach soll eine Allgemeinverfügung erlassen werden, die es verbietet, Messer oder andere gefährliche Gegenstände dabei zu haben. Das soll für die Bierwoche und die Italienische Nacht gelten. Es ist eine dauerhafte Verordnung über die Einrichtung einer Waffen- und Messerverbotszone durch den Stadtrat geplant. Außerdem sollen alkoholische Getränke auf öffentlichen Flächen verboten werden. Und langfristig sollen wieder „Streetworker“ eingeführt werden. Also geschultes Personal, das in der Innenstadt unterwegs ist und an das sich Jugendliche wenden können. Diese Maßnahmen seien eng mit der Kulmbacher Polizei abgestimmt, schreibt die Stadt.
Die nächste Kulmbacher Stadtratssitzung ist am Donnerstag, den 24. Juli.