Was tun, wenn man Opfer eines Hacker-Angriffs geworden ist? Diese Frage hat RP-Hörerin Fenja letzte Woche beschäftigt. Sie hat eine E-Mail von ihrer eigenen Mailadresse bekommen. Darin: ihr tatsächliches Passwort und die Forderung nach 500 US-Dollar. Ansonsten sollten ihre Daten veröffentlicht werden.
Fenja hat sich an Experten gewandt und Anzeige bei der Polizei erstattet. Die gibt Tipps im Umgang mit Hackerangriffen. Theresa Schödel, Kriminaloberkommissarin in Bayreuth:
Die Empfehlung nach einem Angriff ist natürlich, dass ich mir überlege, wie der Täter auf mich gekommen ist oder in meine Systeme. Es kann natürlich auch sein, dass er die Daten irgendwoher bekommen hat und damit weiterarbeiten möchte. Das heißt es macht natürlich Sinn, dass der Betroffene die Passwörter ändert und auch überlegt, wo er seine Daten publiziert haben könnte.
Wichtig ist auch, sichere Passwörter zu erstellen. Das können beispielsweise einfache Wörter sein, die in keiner Verbindung zueinander und einem selbst stehen. Dazu Zahlen und Satzzeichen.