Bei der Franken-Sachsen-Magistrale muss der Lückenschluss bei der Elektrifizierung weiter warten. Im Februar noch hatte Bayerns Verkehrsminister Bernreiter erklärt, er gehe davon aus, dass bis Ostern die Planungsverträge unterzeichnet sind. Bei der jüngsten Planungskonferenz mit Vertretern von Bundesverkehrsministerium, Eisenbahn-Bundesamt und Deutscher Bahn in Fulda ist die Einleitung nächster Planungsschritte für den Abschnitt von Nürnberg nach Schnabelwaid im Landkreis Bayreuth laut Nordbayerischer Kurier allerdings erneut vertagt worden. Damit kommt die Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale noch nicht einmal in die Entwurfsplanung. Und das, obwohl sich der Haushaltsausschuss des Bundestags im November letzten Jahres eindeutig für eine Fortführung ausgesprochen hatte.
Die Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale steht seit mehr als 30 Jahren im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans.
Die Begründung lautet, die dringend notwendige Sanierung des bestehenden Bahnnetzes habe Vorrang, für mehr stehe nicht genug Geld zu Verfügung.