Die Brauerei Scherdel wird trotz der Verlagerung ihres Standorts ins Vogtland weiterhin den Hofer Schlappentag mitgestalten und das Schlappenbier brauen. Das haben gestern die Organisatoren des Hofer Nationalfeiertages, die privilegierte Scheiben-Schützen-Gesellschaft, entschieden.
Nachdem die Scherdel-Brauerei, seit 2003 eine Tochter der Kulmbacher Brauerei AG, ihre Produktionsstätte verlagert, war nicht klar, ob sie weiter das Bier zum traditionellen Hofer Schlappentag braut und liefert. Der neue Vertrag mit der Scherdel-Bräu soll bis 2032. Eine weitere Verlängerung des Vertrags können sich die Scheibenschützen auch vorstellen.
Zum Hintergrund:
Der Absatz der Scherdel-Brauerei hat sich in en letzten Jahren nach und nach halbiert. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde die Produktion nach Neuensalz im Vogtland verlegt. Dort betreibt die Kulmbacher Gruppe die Sternquell-Brauerei. Mit der Verlagerung will man Synergien nutzen und Kosten senken.