Schlechte Ernte wenig Futter: Hitzesommer 2026 stresst oberfränkische Landwirte

14. August 2026 , 06:58 Uhr

Die Getreideernte 2026 in Oberfranken fällt unterdurchschnittlich aus und ist von einem extremen regionalen Gefälle geprägt. Hauptursache ist die lange Hitze- und Dürreperiode seit Mitte Juni, die das Getreide auf den Feldern regelrecht verbrennen ließ, die Ernte ist zwei bis drei Wochen früher als üblich gestartet.

Im Bayreuther und Hofer Land konnten die Böden der Mittelgebirge weniger Wasser speichern, dort sind die Erträge unterdurchschnittlich. Im westliche Oberfranken, in der Region Bamberg Forchheim, ist sie  durchschnittlich ausgefallen  mit den dort tieferen Böden.

Trotzdem wird auch dort das Futter für die Tiere bei vielen Bauern knapp. Einige verfüttern schon ihre Vorräte. Torsten Gunselmann, Geschäftsführer des Bayerischen Bauernverbands für Bamberg und Forchheim sagt, die Situation werde zunehmend ernst. Viele Betriebe hätten bereits Futter zugekauft, bestätigt Gunselmann. Wenn sich die Lage nicht  verbessere, müssten in den nächsten Monaten Betriebe ihre Bestände stärker und früher reduzieren müssen – also schlachten lassen.

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