Nach der Schleudertour eines Luxusboliden auf der A9 bei Hormersdorf vergangene Nacht war die Autobahn für vier Stunden komplett gesperrt. Es gab ein Trümmerfeld über 200 Meter, einen herausgerissenen Motorblock und Sachschaden über 180.000 Euro.
Ein 42-jähriger Nürnberger war mit seinem BMW 840i nach eigenen Angaben bei hoher Geschwindigkeit ins Schleudern geraten. Er prallte in das Heck eines Sattelzuganhängers, wurde in die Betongleitwand geschleudert und über alle drei Fahrspuren in die rechte Außenschutzplanke, bevor er zum Stehen kam.
Am BMW hatten alle Airbags ausgelöst, das über 100.000 Euro teure Auto hat Totalschaden erlitten, der Motorblock lag mehrere Meter entfernt. Auch am Lkw entstand Sachschaden und drei Fahrzeuge fuhren über die Trümmer.
Von 23.20 Uhr bis 4 Uhr heute Morgen war die A9 in Fahrtrichtung Nürnberg bei Hormersdorf komplett gesperrt. Trümmer mussten eingesammelt und die Fahrbahn von auslaufenden Kraftstoffen gereinigt werden. Ein großes Problem, so die Polizei war, dass die Fahrer im anschließenden Stau keine ausreichende Rettungsgasse freigelassen hatten, so dauerten die Reinigungsarbeiten noch länger, weil die Fahrzeuge und Abschlepper nicht durchkamen.