Wetter

Schnee und Glatteis in Teilen Deutschlands angesagt

04. Februar 2026 , 05:04 Uhr

Im Westen und Norden ist mit Glatteis und Schnee zu rechnen. Vor allem in Niedersachsen dürfte es heute für viele wohl alles andere als ein entspannter Morgen werden.

Wegen des Winterwetters müssen sich die Menschen in Teilen Deutschlands am Morgen auf glatte Straßen einstellen. Der Deutsche Wetterdienst hatte für die Nacht stellenweise vor Glätte durch überfrierende Nässe gewarnt. Bis in den Vormittag hinein könne es vor allem in Teilen Niedersachsens bis in die nördliche Mitte gebietsweise Glatteis geben, erklärten die Meteorologen.

In Hessen und Niedersachsen gab es bereits am frühen Morgen zahlreiche Probleme auf den Straßen. Auf der A5 im Wetteraukreis und auf der B49 bei Leun blockierten festgefahrene Laster immer wieder die Fahrbahn. Menschen standen teils stundenlang im Stau. Im Nordwesten von Niedersachsens gab es allein auf der A1 mehrere Unfälle, teilte das Polizeipräsidium Oldenburg mit. Schwerverletzte meldeten die Präsidien zunächst nicht.

Chaos in Hessen

Zuvor hatte das Winterwetter am Dienstag für Chaos auf den Straßen in Hessen gesorgt. Es kam zu Unfällen und kilometerlangen Staus. An Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt wurde der Flugbetrieb vorübergehend eingestellt. Eine Schneedecke auf den Start- und Landebahnen machte Ab- und Anflüge zeitweise unmöglich. 

Auf der A3 zwischen Raunheim und Idstein staute es sich der Verkehr zwischenzeitlich auf knapp 30 Kilometern Länge. Auch auf den Autobahnen 66, 671 und 643 gab es lange Staus. Mehrere Städte und Kreise stellten den Busverkehr ein.

Teils keine Schule, kein Winterdienst, aber was zu gucken

Heute müssen sich Schülerinnen und Schüler zudem auf witterungsbedingte Unterrichtsausfälle einstellen. In Bremen und großen Teilen Niedersachsens bleiben die Schulen erneut geschlossen.

Wegen eines Warnstreiks der Straßenmeistereien müssen sich Autofahrerinnen und Autofahrer in Niedersachsen und auch Schleswig-Holstein außerdem auf Einschränkungen im Winterdienst einstellen. In beiden Bundesländern ist aber ein Notdienst vereinbart, damit die wichtigsten Straßen befahrbar bleiben.

Während Eis und Wind derzeit der Schifffahrt an der Ostsee Probleme bereiten, freuen sich einige Menschen dort über beeindruckende Naturschauspiele. Am Greifswalder Bodden hat der Wind Eisschollen zu Eisbergen aufgetürmt, die mehrere Meter hoch sind. Für Mecklenburg-Vorpommern sagte der DWD ein bis zwei Zentimeter Neuschnee voraus.

Quelle: dpa

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