Am Donnerstag haben Betrüger in Hochfranken bei Senioren mit Schockanrufen mehrfach versucht, ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die Masche ist immer die gleiche: Enkelkinder sollen angeblich an schweren Unfällen Schuld sein, wenn die Opfer eine Kaution zahlen, müssten die Enkel nicht ins Gefängnis. Glücklicherweise sind die meisten nicht drauf reingefallen. In Rehau übergab eine Rentnerin allerdings einem angeblichen Polizisten bei ihr zuhause in der Goethestraße Geld und Goldmünzen. Der Abholer war etwa 1 Meter 75 groß, hatte braune Haare und einen Drei-Tage-Bart. Er trug eine dunkle Jacke, eine dunkle Hose und beige Lederschuhe. Wer Hinweise geben kann, soll sich bitte bei der Kripo Hof melden. Ein Video mit Tipps der Polizei findet ihr auf unserer Website.
Der Abholer wird wie folgt beschrieben:
männlich mit athletischer Figur
etwa 175 Zentimeter groß und braune Haarfarbe
trug einen Drei-Tages-Bart und sprach hochdeutsch
bekleidet mit einer dunklen Jacke, einer dunklen Hose und beigen Wildlederschuhen
Die Kriminalpolizei Hof hat die Ermittlungen übernommen und sucht nach Zeugen, die am Donnerstagnachmittag verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge im Bereich der Goethestraße bemerkt haben.
Hinweise nimmt die Kripo Hof unter der Tel.-Nr. 09281/7040 entgegen.
Die oberfränkische Polizei gibt folgende wichtige Tipps, um sich vor sogenannten Schockanrufen zu schützen:
Lasst euch am Telefon nicht drängen und unter Druck setzen. Legt einfach auf.
Seid misstrauisch. Nennt keine persönlichen Daten am Telefon.
Spätestens bei Geldforderungen am Telefon das Gespräch sofort abbrechen.
Übergebt niemals Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte.
Die Polizei wird euch niemals um Geldbeträge bitten.
Ruft eure Angehörigen unter der euch bekannten Telefonnummer an.
Beim geringsten Zweifel wählt selbst den Notruf 110.