Schockanruf grassiert: Opfer aus Kulmbach übergibt zigtausend Euro an Betrüger

10. Juni 2026 , 12:57 Uhr

Aktuell grassieren die Schockanruf-Betrügereien in Oberfranken. Am Montag zwei Fälle in Bayreuth, einer in Marktredwitz. Am vergangenen Freitag zwei Fälle ebenfalls in Oberfranken und jetzt schon wieder zwei. Die Polizei kann nur immer wieder warnen.
Gestern hat eine Frau aus dem Landkreis Hof den Betrügern einen niedrigen, sechsstelligen Bargeldbetrag übergeben, wie es im Polizeibericht heißt. Gestern Nachmittag ist ein Mann aus Kulmbach auf die Schockanruf-Betrüger hereingefallen.
Er hat die Geschichte vom tödlichen Verkehrsunfall geglaubt, den seine Tochter verursacht haben sollte. Er übergab einem ihm unbekannten Geldabholer an seiner Haustür einige zigtausend Euro.

Die Kripo Bayreuth ermittelt und sucht Zeugen, die in Kulmbach Seidenhof in der Reichenberger Straße gestern zwischen 13 und 14.30 Uhr diese Geldübergabe eventuell beobachtet haben. Der Geldabholer ist 30 bis 35 Jahre alt, nur 1,60 Meter  groß, von schlanker Statur und trug ein weißes T-Shirt und schwarze Hosen.

Angesichts der auffälligen Mehrung russischsprachiger Betrugsopfer in den vergangenen Tagen richtet die Polizei Oberfranken einen Warnhinweis speziell an diese Bevölkerungsgruppe. Einen Flyer mit wichtigen Infos zum Betrugsphänomen in deutscher und russischer Sprache hat das Polizeipräsidium Oberfranken unter dem folgenden Link sowie in den Sozialen Medien veröffentlicht: https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/103986/index.html

Geldabholer Kulmbacher Opfer Schockanruf Seidenhof

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