Beim geplanten neuen Skatepark am Kulmbacher Schwedensteg scheint es eine ernüchternde Wende zu geben. Jedenfalls berichtet die Bayerische Rundschau heute darüber, dass es bei dem Projekt massive Kostensteigerungen gibt und damit auch der Eigenanteil der Stadt massiv steigen würde.
Die veranschlagten Gesamtkosten von 1,2 Millionen Euro laufen wegen unvorhergesehener Probleme aus dem Ruder. Von 1,7 Millionen Euro ist jetzt die Rede, damit würde auch der Eigenanteil der Stadt steigen.
Das Thema sollte eigentlich in der Juli-Sitzung im Stadtrat behandelt werden, wurde aber nach nicht öffentlichen Vorberatungen von der Tagesordnung genommen. Jetzt gibt es eine politische Diskussion. Immerhin hat man nach einer Jugendwerkstatt den Kulmbacher Jugendlichen eine Erneuerung des bestehenden, in die Jahre gekommenen Skateparks am Schwedensteg versprochen.
Jetzt ist die Frage, werden die Pläne angepasst, der Skatepark kleiner oder sucht man vielleicht sogar einen alternativen Standort? In der Septembersitzung des Stadtrats soll das Thema voraussichtlich auf die Tagesordnung kommen.