In Australien tritt ab heute (Mi) ein neues Gesetz in Kraft, das Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren den Zugang zu sozialen Netzwerken verbietet. Auf Plattformen wie zum Beispiel Instagram, TikTok oder YouTube dürfen Jugendliche unter 16 Jahren laut Gesetz keine Accounts mehr führen.
Die Idee dahinter: Junge Menschen sollen vor den Risiken und Belastungen geschützt werden, die mit der Nutzung von Social Media verbunden sein können — etwa Cybermobbing, Dauer-Scrollen oder falsche Vorbilder.
Eine Idee, die auch in Deutschland bereits diskutiert wurde. Für die betroffenen Jugendlichen in Kulmbach ist das jedoch keine gute Lösung:
„Das ist definitiv sehr schwer, glaube ich, weil viele hängen schon davon ab.
Das ist ja für mich mein Untergang, weil das meine Lebensbeschäftigung ist.
Das ist sehr schlimm. Wir brauchen das schon, auch wegen der Beruhigung.“
Allerdings gibt es Ausnahmen: Messenger- oder Bildungs-Apps sind nicht automatisch erfasst. Für diese gelten die Beschränkungen nicht unbedingt.
Bei Verstößen drohen den Plattformbetreibern empfindliche Strafen. Kommen sie ihrer Pflicht nicht nach, können Geldbußen von bis zu 31 Millionen Euro verhängt werden.