Sorge vor dem Wolf: Bayerischer Bauernverband fordert Reform im Rissmanagement

03. Juni 2025 , 15:31 Uhr

In den vergangenen Monaten und Jahren sind in der Region immer wieder Wölfe gesichtet worden. Vor kurzem ist es aber zu einem unschönen Vorfall gekommen: Bei Naila ist ein Wolf über einen etwa zwei Meter hohen Zaun geklettert und hat ein Känguru gerissen. Die Halterin hat das beobachtet und auch gemeldet. Ein angeordneter DNA-Test hat aber nicht belegen können, dass es sich bei dem Tier tatsächlich um einen Wolf handelt. Der Hofer Kreisverband des Bayerischen Bauernverbands sagt dazu: Solche Fälle sorgen bei den Bauern für erhebliche Verunsicherung, untergraben das Vertrauen ins behördliche Rissmanagement und erschweren den Zugang zu Entschädigungen. Die Tierhalter stoßen beim Herdenschutz an ihre Grenzen, so der BBV-Kreisverband. Viele Weiden und Ställe sind kaum umfassend zu schützen. Der Bayerische Bauernverband fordert deshalb: Die rechtlichen Möglichkeiten zur Entnahme von Wölfen müssen bayernweit ausgeschöpft werden. Die Erstattung darf auch nicht allein vom genetischen Nachweis abhängen. Und die vom EU-Parlament beschlossene Herabstufung des Wolfs von „streng geschützt“ auf „geschützt“ muss zügig in nationales Recht umgesetzt werden.

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