Sparen ist angesagt: Kirchenaustritte belasten auch das Erzbistum Bamberg

24. Juli 2026 , 06:26 Uhr

Immer weniger Menschen gehören den großen Kirchen an, das spüren auch die bayerischen Bistümer finanziell. Im vergangenen Jahr haben rund 82.000 Menschen in Bayern die katholische Kirche verlassen, dazu kommen etwa 42.000 Austritte bei den Protestanten.
Entsprechend gibt es auch weniger Geld im Erzbistum Bamberg. Für dieses Jahr rechnet es mit einem Minus von rund fünf Millionen Euro. Den geplanten Einnahmen von knapp 230 Millionen Euro stehen voraussichtlich Ausgaben von fast 235 Millionen Euro gegenüber.
Vor allem Seelsorge und Gebäude treiben die Kosten in die Höhe. Mit Sparmaßnahmen und einer langfristigen Neuordnung der Finanzen will die Kirche gegensteuern.

Erzbistum Bamberg Kirchenaustritte

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