Sport gegen Natur?: Uni Bayreuth forscht zu Bouldern

25. März 2026 , 07:29 Uhr

Bouldern, also klettern, ist eine beliebte Sportart geworden. Möglichkeiten zu bouldern gibt es auch in Oberfranken reichlich. Ein Forschungsteam der Uni Bayreuth hat jetzt herausgefunden, Bouldern in der freien Natur, wie etwa in der Fränkischen Schweiz oder auch im Fichtelgebirge an Granitfelsen ist umweltschädlich.

Hand und Fuß, die an und auf Felsen greifen und treten machen das, was da wächst kaputt, haben die Forscher festgestellt. Hinzu kommen die Hinterlassenschaften der Kletterer. Abrieb von Schuhen und Ausrüstung, Systeme, die Halt am Felsen geben. Dadurch werde Mikroplastik direkt in sensible Ökosysteme eingebracht. Herausgefunden haben das die Forscher, indem sie bisher unberührte Steinblöcke jeweils 500 Mal beklettert haben.

Der Lehrstuhl für Sportökologie an der Uni Bayreuth hat  herausgefunden, auch nach drei Jahren hat sich die zerstörte Ökologie an den Felsen nicht erholt. Das Fazit, die wachsende Erschließung von Klettergebieten für immer mehr Sportkletterer ist ein Nachteil für die Natur.

Bouldern Forschung

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