Champions League

Sportvorstand Eberl: Kane gibt Bayern «gutes Gefühl»

06. April 2026 , 15:29 Uhr

Harry Kane ist mit dem FC Bayern nach Madrid gereist. Allein diese Nachricht sorgt bei den Münchnern für beste Laune. Der Sportvorstand warnt vor Fehlern in Momenten der Begeisterung.

Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl ist erleichtert über die Rückkehr von Stürmerstar Harry Kane für den ersten Kracher gegen Real Madrid in der Champions League. «Er hat alles getan, jetzt ist er dabei und hat das Abschlusstraining mitgemacht. Ob er ihn aufstellt oder nicht, ist dann Vinnies (Vincent Kompanys) Entscheidung. Aber zumindest ist er dabei und es gibt ein gutes Gefühl», sagte Eberl vor dem Abflug des FC Bayern nach Spanien.

Kane konnte nach Problemen am Sprunggelenk das Abschlusstraining der Münchner für das Viertelfinal-Hinspiel am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) im Bernabéu-Stadion bestreiten. Trainer Kompany hat bis auf Torhüter Sven Ulreich, den Adduktorenprobleme bremsen, den kompletten Kader zur Verfügung.

Musiala und Davies mit «immer mehr Minuten im Tank»

Auch Offensivspieler Jamal Musiala und Außenverteidiger Alphonso Davies, die dem FC Bayern lange fehlten, arbeiten sich immer mehr zurück. Für 90 Minuten reiche es bei ihnen aber noch nicht, meinte Eberl. Sie hätten aber «immer mehr Minuten im Tank, und dementsprechend wird die Zeit noch kommen».

Nur nicht von der Euphorie mitreißen lassen

Eberl freut sich auf die beiden Kräftemessen mit Real. «Jedes Spiel Real Madrid gegen Bayern München ist besonders, und das spüren wir. Aber die Jungs haben sich in eine Situation gebracht, dass wir auch mit Selbstvertrauen dahinfahren können, mit aller nötigen Demut, die das Bernabéu und der Gegner immer mit sich bringen», sagte Eberl.

Nach Einschätzung des Münchner Sportvorstands besteht eine der größten Gefahren gegen Real, sich von eigenen starken Momenten wie Torchancen blenden zu lassen. «Bei Real Madrid ist es genau dieser eine Moment, wo sie aus einer Notsituation klären und auf einmal hast du ein Eins-gegen-eins gegen (Kylian) Mbappé oder gegen Vini Jr. Das ist das, worauf wir sehr aufpassen müssen, dass wir da nicht in unserer Euphorie, dass wir etwas Gutes gemacht haben, eben Dinge vernachlässigen», mahnte Eberl.

Quelle: dpa

 

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