Seit der Tankrabatt ausgelaufen ist, sind Preise an den Tankstellen von über zwei Euro pro Liter Sprit bei uns wieder Alltag. Mittlerweile ist der Sprit teilweise sogar teurer als vorher. Diesel für 2,30 zum Beispiel gestern Mittag in Kulmbach. Da überlegt man sich schon, ob man nach Tschechien zum Tanken fährt, dort soll es doch viel billiger sein. Die tschechische Regierung hatte eine Zeit lang für günstige Spritpreise gesorgt. Florian Fraunholz vom ADAC Nordbayern:
Die tschechische Regierung hat aufgrund des Irankrieges die im Frühjahr eingeführte Deckelung der Spritpreise, die tägliche Höchstpreise und Gewinnmarschen festlegte, Anfang Juli ersatzlos auslaufen lassen. Der Markt reguliert sich seitdem wieder selbst, weshalb die Preise auch an den Zapfsäulen leicht gestiegen sind.
Sie sind aber immer noch günstiger als bei uns, rund 50 Cent beträgt der Unterschied. Von längeren Autofahrten nur zum Tanken rät der ADAC aber ab, vor allem, wenn man nicht direkt im Grenzgebiet wohnt, wie hier bei uns in Kulmbach, Kronach und Lichtenfels.