Vor knapp zwei Wochen hat sich ein verletzter Rehbock in den Hofer Zoo gerettet. Die Mitarbeiter vermuten, dass die Wunde am Horn des Tieres von einem freilaufenden Hund stammen könnten. Die Vorsitzende der Kitzrettung Oberfranken, Silvia Kubitzky, hat eine Bitte:
Die Brut- und Setzzeit hat begonnen. Deshalb wäre es toll, wenn ihr beim Spaziergang, ob mit oder ohne Hund, auf den Wegen bleibt, eure Umgebung beobachtet und eure Hunde an die Leine nehmt. Die Tiermamas danken es euch.
Freilaufende Hunde könnten bei Kontakt die Nistplätze von Rehkitzen und anderen Bodenbrütern mit ihrem fremden Geruch stören, sodass Fressfeinde die Wildtiere leichter aufspüren können, erklärt die Expertin. Natürlich können die Hunde auch selbst die Wildtiere verletzen oder sogar töten. In beiden Fällen sollten Hundebesitzer den zuständigen Jagdpächter des Gebietes informieren oder die Polizei oder einen Tierarzt kontaktieren. Außerdem kann jeder mithilfe der Wildtier-SOS-App den Unfall mit dem Wildtier per Handy melden.