Bei seiner Jahreshauptversammlung hat der Landesbund für Vogelschutz in Kulmbach gestern sein etwas anderes Vorstandsmodell ausgebaut. Statt eines Vorsitzenden, bei dem alle Fäden zusammen laufen, werden die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt.
Katrin Geyer ist beim LBV für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Sie sagt, das wäre für viele kleinere Vereine, die Schwierigkeiten haben, einen Vorsitzenden zu finden, ein machbares Modell:
Also keinen klassischen Vorstand mehr mit ersten Vorsitzenden, zweiten und so weiter, sondern ein Steuerungsteam, das aktuell aus mehreren Köpfen besteht. Die Arbeit wird da gleichmäßig auf verschiedene Schultern verteilt. Wir treffen uns regelmäßig und tauschen uns aus. Es gibt auch ausführliche Protokolle, so dass trotzdem jedes Mitglied immer gut informiert ist, was im Verein läuft.
Gleichzeitig haben man mit diesem Modell kompetente Leute an den Verein binden können, die eine enorme Sachkenntnis haben und eigene Arbeitsbereich bekommen.