In Kulmbach gibts einen Streit zwischen SPD und CSU um die Tonlage in der politischen Debatte. Jetzt meldet sich auch Altoberbürgermeister Henry Schramm zu Wort.
Anlass sind Rücktrittsforderungen der Jungen Union gegen Oberbürgermeister Ingo Lehmann, weil der ihrer Meinung nach das Kulmbacher Radwegekonzept nicht konsequent genug umsetze, und weil wegen ihm auch das Grüne Zentrum nicht voran komme.
Die SPD reagierte mit einer Stellungnahme. Gegen den OB werde stets ein persönlich diskreditierender Ton angeschlagen, den man aus dem amerikanischen Trump-Lager kenne.
Bürgermeister Frank Wilzok hat diesen Vergleich gestern im Stadtrat kritisiert.
Alt-Oberbürgermeister Henry Schramm geht in einer Stellungnahme speziell auf das Grüne Zentrum ein. Die SPD hatte in ihrer Stellungname erklärt, dass auf der Baustelle nichts passiere, sei die Folge einer fatalen Entscheidung des Altoberbürgermeisters gewesen, der auf einen unseriösen Investor gesetzt hab.
Schramm weist diesen Vorwurf zurück. Eine seiner letzten Amtshandlungen als OB sei die Arbeit an der Kündigung dieser Verträge gewesen. Er habe bereits den Kulmbacher Fares Day als neuen Investor im Boot gehabt und OB Lehmann seine Unterstützung angeboten. Die sei nicht angenommen worden. Und Schramm fragt, was in den drei Jahren seither unternommen worden sei. Der Alt-OB betont, er wolle in die Zukunft arbeiten, rückwärtsgewandte persönliche Diffamierungen hätten noch keine Kommune in eine gute Zukunft geführt.