Allein durch die Inflation sind vor allem Gemüsesorten in den letzten Monaten deutlich teurer geworden. Gurken haben 2022 beispielsweise über 26 Prozent mehr gekostet als im Vorjahr.
In diesem Jahr kommt dazu, dass die Ernten von unter anderem Gurken, Paprika und Tomaten in Spanien bereits vorbei sind, so Michael Seidl von Edeka Seidl in Kulmbach gegenüber Radio Plassenburg. Normalerweise würde direkt im Anschluss Ware aus den Niederlanden kommen. Allerdings wurde das Gemüse dort später angepflanzt, um Energiekosten für die beheizten Gewächshäuser zu sparen, so Seidl. Dadurch stehe eben aktuell nicht so viel Gemüse zur Verfügung und es ist dementsprechend teurer. In den nächsten Wochen sollte sich die Lage aber entspannen, meint Seidl. Dann sollten zumindest die ersten Chargen Gurken kommen und dann bald auch Tomaten und Paprika folgen. Man habe den Peak erreicht und die Ware werde jetzt Stück für Stück günstiger, so Seidl abschließend.
Foto: Symbolbild