Tötungsabsicht verneint: Angeklagte weißen Vorwurf zu Bierfestattacke 2025 von sich

04. November 2026 , 10:33 Uhr

Zwei 21-Jährige müssen sich seit heute vor dem Landgericht Bayreuth wegen versuchten Mordes verantworten. Ihnen wird vorgeworfen, während der Kulmbacher Bierwoche im Juli vergangenen Jahres einen jungen Mann brutal zusammengeschlagen, getreten und lebensgefährlich verletzt zu haben.
Zum Prozessauftakt heute haben die Angeklagten zunächst geschwiegen. Einer ihrer Verteidiger räumte allerdings eine gefährliche Körperverletzung ein. Den Vorwurf des versuchten Mordes und besonders einen Tötungsvorsatz wies er zurück. Einen gemeinsamen Tatplan habe es nicht gegeben. Auch Kokain soll bei dem Geschehen eine Rolle gespielt haben.

Die Vorsitzende Richterin warb eindringlich um eine Aussage der beiden Angeklagten. Sie machte deutlich, dass eine Aussage strafmildernd berücksichtigt werden könne. Doch zunächst blieb es beim Schweigen. Die Verhandlung wurde für eine Beratungspause unterbrochen.

Bayreuitzh Prozess versuchter

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