Die oberfränkische Polizei hat aktuell drei Kapitalverbrechen aufzuklären. Den Tod eines 48-jährigen Mainleusers, dessen Leiche man bei Peesten gefunden hatte, das Tötungsdelikt an einer Blumenverkäuferin in Lichtenfels und den Tod eines erst zehn Jahre alten Mädchens am Dienstag vor Ostern in Wunsiedel in einem Kinderheim. In allen drei Fällen gibts Verdächtige, nach außen dringt in allerdings wenig, die Ermittlungen laufen.
Fast zwei Monate (14.02) nach dem Fund des toten Heiko F. in einem Waldstück zwischen Peesten und Lopp bei Kasendorf, gibt es noch immer keine neuen Erkenntnisse. Das teilt die Polizei Oberfranken auf Radio Plassenburg-Nachfrage mit. Auskünfte zu dem laufenden Verfahren seien zum aktuellen Zeitpunkt nicht möglich, heißt es.
Es gab zwei Festnahmen, ein junger Paketdienstfahrer und eine Frau, die in dem Haus wohnt, in dem auch das Opfer lebte.
Gegen die beiden wird wegen Mordes ermittelt.
Im Lichtenfelser Fall ist ein 17-jähriger Schüler als Tatverdächtiger in U-Haft genommen worden. Dringender Tatverdacht heißt es seitens der Staatsanwaltschaft. Zu Tatwaffe, Motiv und Ablauf gibts aber seitens der Ermittler ebenfalls keine Details.
Im dritten Fall, dem Tod einer Zehnjährigen in einem Wunsiedler Kinderheim, wartet man noch auf Spurenauswertungen und arbeitet Hinweise und Befragungen ab. Dort steht ein elf Jahre alter Junge im Verdacht, mit dem Tod des Mädchens zu tun zu haben.