Fund in Unterkunft

Totes Neugeborenes gefunden - Mutter in U-Haft

04. November 2026 , 15:55 Uhr

In einer Obdachlosenunterkunft in Brandenburg wird die Leiche eines Babys gefunden - es starb kurz nach der Geburt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die 39-jährige Mutter.

In einer Obdachlosenunterkunft im Süden Brandenburgs ist ein totes Baby gefunden worden. Gegen die 39 Jahre alte Mutter werde wegen Totschlags ermittelt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Cottbus. Das tote Neugeborene sei am Sonntag in Calau im Kreis Oberspreewald-Lausitz gefunden worden. «Es sieht nach einem Gewaltverbrechen aus», so der Sprecher. Die Leiche sei bereits obduziert worden. Zuvor hatte der RBB über den Fund berichtet.

Das Baby ist laut Staatsanwaltschaft kurz nach der Geburt gestorben. Über die Art der Verletzungen und den konkreten Fundort machte der Sprecher keine Angaben – mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen. Die Mutter sitzt den Angaben zufolge in der Justizvollzugsanstalt Luckau-Duben in Untersuchungshaft.

Quelle: dpa

Brandenburg Deutschland Kriminalität

Das könnte Dich auch interessieren

02.11.2026 Kinderarzt spricht in Missbrauchsprozess von großer Schuld Ein Kinderarzt soll über Jahre Patienten in Kliniken und Kitas missbraucht haben. Vor dem Landgericht Potsdam räumt er die Taten ein. Die Vorwürfe werfen Fragen zu Schutzmechanismus in Kliniken auf. 04.11.2026 Staatsanwaltschaft prüft Belästigungsvorwürfe gegen Palmer Gegen den Tübinger Oberbürgermeister wurden Vorwürfe sexualisierter Belästigung öffentlich. Nun erstattet eine unbeteiligte Person Anzeige in der Sache. Palmer geht seinen Amtsgeschäften weiter nach. 04.11.2026 Toter Säugling am Wegesrand: Behörden finden die Eltern Die Geschichte eines toten Babys, das in einer Einkaufstüte an einem Feldweg abgelegt wurde, hat viele Menschen bewegt. Nun haben die Behörden die Eltern gefunden. 04.11.2026 Was steckt hinter den Fremdkörpern in Halloween-Süßigkeiten? Nadeln in Kaubonbons, Schrauben in Schokolade: Mehr Fälle manipulierter Süßigkeiten werden bekannt. Das erinnere an ein Phänomen aus den USA, sagt eine Kriminalwissenschaftlerin.