Sie haben eine lange Tradition und sind in vielen Städten der Region das Highlight im Sommer: 31 Wiesenfeste in Oberfranken sind jetzt offiziell Immaterielles Kulturerbe. Die Staatsregierung hat sie auf Empfehlung eines Expertengremiums in das Bayerische Landesverzeichnis aufgenommen. Viele dieser Feste gehen auf die historischen Gregori-Feiern zurück und sind seit Anfang des 19. Jahrhunderts belegt. Zur Begründung heißt es: bei den Wiesenfesten stünden immer die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt, jeder Ort verleihe seinem Wiesenfest aber eine ganz eigene Prägung.
Das Immaterielle Kulturerbe symbolisiert Heimat, vermittelt ein Gefühl von Identität, Zugehörigkeit und Gemeinschaft und trägt dazu bei, Traditionen und Bräuche auch in Zukunft zu erhalten, heißt es vom Bayerischen Heimatministerium.