Missbrauchsfall in Schweden

Über 100 Freier: Mann soll Ehefrau zu Sex gezwungen haben

30. März 2026 , 16:07 Uhr

Hinter der Fassade der Ehe: Ein Schwede soll seine Frau zu sexuellen Handlungen mit über 100 Männern gezwungen haben. Jetzt ist der Mann angeklagt.

In Schweden ist ein Mann angeklagt, seine Ehefrau zu sexuellen Handlungen mit mindestens 120 Männern gezwungen zu haben. Die Anklage sei wegen des Verdachts auf schwere Zuhälterei, Vergewaltigungen und Missbrauch erhoben worden, berichtete die Nachrichtenagentur TT. Dem Schweden wird auch vorgeworfen, seiner Frau mehrfach gedroht zu haben. 

Der Mann war demnach im Oktober 2025 festgenommen worden, nachdem die Frau ihn selbst angezeigt hatte. Er soll seine Frau gegen ihren Willen zu Sex mit Dutzenden Männern gezwungen und von den Einnahmen gelebt haben. Dafür soll er Anzeigen im Internet geschaltet und Buchungen verwaltet haben. Die mutmaßlichen Taten sollen sich sowohl physisch als auch online abgespielt haben.

Der Schwede, der früher ein ranghohes Mitglied im Rocker-Club «Hells Angels» gewesen sein soll, habe seine Frau zu den Freiern gefahren und Treffen überwacht. Er bestreitet die Vorwürfe. Auch den Freiern, die aus ganz Schweden kommen sollen, droht eine Strafe. In Schweden ist der Kauf sexueller Dienstleistungen illegal, der Verkauf von Sex bleibt straffrei.

Quelle: dpa

Kriminalität Prostitution Schweden

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