Unwetter über Oberfranken: Dauerblitze und 70 Rettungseinsätze

23. Juni 2023 , 05:27 Uhr

Unwetter mit Sturm und Starkregen sind seit gestern Abend über Deutschland gezogen, Oberfranken ist mit einem blauen Auge davon gekommen. Polizei und Feuerwehr hatten rund 70 Einsätze vergangene Nacht, meist wegen umgestürzter Bäume. Ein oberfränkischer Schwerpunkt war dabei der Raum Bayreuth/Kulmbach und auch der Landkreis Hof.
In Lanzendorf hat es ein Hausdach teilweise abgedeckt, in Marktschorgast ist Wasser in einen Stall gelaufen und auch einige Keller  im Stadtsteinacher Raum standen unter Wasser. Ein Schwerpunkt war der Raum Bad Berneck Bindlach. Hier spricht die Polizei von einer Vielzahl von Kellern, die unter Wasser gestanden haben, in Bad Berneck stand das Wasser auf der Straße. Bei Rosengarten kurz vor Bad Berneck gab es einen Hangrutsch und die B303 musste gesperrt werden

In Wurlitz bei Rehau im Landkreis Hof hat nach einem Blitzeinschlag der Dachstuhl eines landwirtschaftlichen Anwesens gebrannt. Die Feuerwehr hatte den Brand  aber schnell unter Kontrolle.

Ansonsten mussten die Retter vor allem umgestürzte Bäume beseitigen, die Straßen blockiert haben. Laut Polizei ist aber niemand verletzt worden.
Auf der A9 gab es noch vor Mitternacht eine Schlammlawine am Bindlacher Berg. Die Autobahn musste vom Geröll gereinigt werden und wurde dafür gesperrt, dann konnte der Verkehr wieder rollen.

Einsätze OBERFRANKEN Unwetter

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