Zwei mutmaßliche Raser sind vor dem Bayreuther Amtsgericht ungeschoren davongekommen. Sie sollen sich im August 2022 auf der A9 zwischen Hormersdorf und Bayreuth ein Rennen geliefert haben. Wie der Nordbayerische Kurier berichtet, hat das Gericht das Verfahren jetzt nach über zwei Jahren eingestellt. Eine unklare Beweislage ist der Grund. Die beiden Männer, 28 und 35 Jahre alt, sollen mit weit über 200 km/h unterwegs gewesen sein, sich gegenseitig angestachelt und andere Autofahrer bedrängt haben. So schilderten es Polizeibeamte, die die beiden Autofahrer verfolgt hatten. Das sei alles ganz anders gewesen, so die Aussagen der Beschuldigten. An die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der A9 hätten sie sich gehalten. Auch sei ihnen niemand aufgefallen, den sie durch ihre Fahrweise gefährdet oder genötigt hätten. Zeugen, darunter auch einer der Genötigten, hätten sich nicht mehr so gut erinnern können.