Was kann kurzfristig und was langfristig gemacht werden, um die Verkehrssituation in Burghaig zu verbessern? Darüber ging es bei einer Infoveranstaltung in der Schulturnhalle in Burghaig am Montagabend. Gut zwei Stunden haben die Vertreter der Stadt Kulmbach zusammen mit den Anwohnern über das Verkehrskonzept des Kulmbacher Stadtteils gesprochen. Oberbürgermeister Ingo Lehmann zieht im Anschluss ein positives Fazit:
„Sehr konstruktiv fand ich das. Für uns war es wichtig als Stadt, dass wir Vorschläge einbringen konnten, was wir kurzfristig lösen können. Zum Beispiel Tempo 30 in ganz Burghaig oder auch ein Zebrastreifen an der Schule. Und ich glaub es ist auch wichtig, dass wir das gut kommuniziert haben.“
Dazu kommen noch Geschwindigkeitstafeln, die an den Ortseingängen und in der Seidenhofer Straße aufgestellt werden könnten. Über diese kurzfristige Maßnahmen berät der Kulmbacher Stadtrat voraussichtlich in seiner Sitzung Ende November. Bauliche Maßnahmen wie die Sanierung der Lindenstraße könnten frühestens nächstes Jahr umgesetzt werden.
Die Anwohner wünschten sich unter anderem mehr Geschwindigkeitskontrollen von der Polizei, eine bessere Anbindung an die Neubaugebiete in Burghaig, eine Lösung für die gefährliche Ausfahrt an der Weinbrücke auf die B289 und teilweise auch Verkehrsberuhigung durch Bodenschwellen.