Zwangseingemeindung – das ist das Damoklesschwert das über der Gemeinde Bad Alexandersbad im Fichtelgebirge schwebt. Die Gemeinde ist so hoch verschuldet, dass sie es alleine nicht mehr raus schafft. Gestern hat sich der Haushaltsausschuss des bayerischen Landtags mit dem Fall beschäftigt.
Die gute Nachricht aus dem Haushaltsausschuss: Der Freistaat übernimmt zumindest des Kassenkredit von bald zwölf Millionen Euro und die Zinsen sind erstmal gestundet. Die Sparauflagen bleiben aber. Landrat Peter Berek meint, das geht – er war selbst Bürgermeister in Bad Alexandersbad. Er will an den Einnahmen schrauben, und mit einem Imagewechsel das Kurbad bewerben, außerdem auf Tagestourismus setzen.