Für viele steht in den nächsten Wochen der Geschenkekauf für Weihnachten an. Im Schnitt gibt jeder Deutsche 250 Euro für Geschenke aus. Gerade in der Vorweihnachtszeit gibt es vermeintliche Schnäppchenangebote auf dem Markt um die Käufer anzulocken. Diese können dann, um das Angebot noch attraktiver zu machen, oft auch über Bezahldienstleister in Raten abbezahlt werden. Die Gefahr, sich dabei zu verschulden, ist hoch. Sozialpädagogin Veronica Specht von der Schuldnerberatung der Caritas in Bayreuth:
„Die Ratenzahlung, das mag für den ein oder anderen sehr bequem sein, weil ich mir dann schon etwas leisten kann, oder ich habe etwas, ich besitze dann etwas, was für mich schön oder angenehm ist. Aber ich habe es noch nicht zu Ende bezahlt. Da ist die Hemmschwelle natürlich wesentlich niedriger.“
Sie betont, die eigenen Bedürfnisse zu hinterfragen und abzuwägen, ob man die Dinge wirklich braucht, wenn die finanziellen Mittel dazu eigentlich fehlen.